Donnerstag, 20. Juni 2013

Zorc beschwichtigt die Fans


Bis heute wurde kein weiterer Transfer vermeldet. Manager Michael Zorc versucht, die aufgebrachte Menge zu beruhigen: "Ich verstehe, dass die Fans neugierig und ungeduldig sind. Natürlich haben wir dieses Jahr eine besondere Situation. Aber wir lassen uns nicht treiben. Qualität geht vor Schnelligkeit."

Am 3. Juli ist Trainingsauftakt, der Transferstau droht die Saisonvorbereitung zu überschatten. Wenn sich Hans-Joachim Watzke an die Worte von Anfang März erinnert, müssten angesichts der Abgänge noch mindestens sechs neue Spieler her. Ansonsten ist der BVB zwar steinreich, aber in der Spitze wohl nicht mehr konkurrenzfähig.

Vereine erheben BVB-Aufschlag
Paradebeispiel für die finanzielle Zwickmühle, in der sich der BVB unerwartet wiederfindet, ist der geplante Transfer vom brasilianischen Talent Bernard. Anfang Mai verlangte der Club eine Ablöse von 10 Millionen Euro. Als sich das Interesse des BVB konkretisierte, wurden daraus schnell 25 Millionen Euro. Den Dortmundern eindeutig zu viel für eine "Wundertüte".Selbstverständlich wissen auch andere Vereine, dass der Club im Geld schwimmt und in der Lage ist, große Transfers tätigen zu können und zu müssen, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Genauso selbstverständlich ist, dass auch andere Vereine vom großen Geld profitieren wollen und bei Ablösesummen einen BVB-Aufschlag erheben.

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