Sonntag, 23. Juni 2013

Weidenfeller soll Welttorhüter werden

DORTMUND Roman Weidenfeller wird Welttorhüter 2013 - zumindest wenn es nach dem Willen der Leser dieses Portals geht. In einer Abstimmung haben sich 92 Prozent der gut 2800 Teilnehmer dafür ausgesprochen, dem BVB-Torhüter die Auszeichnung zu verleihen. Wir erklären, warum die Chancen gar nicht so schlecht stehen.

Oliver Kahn hat es drei Mal geschafft, Gianluigi Buffon vier Mal und Iker Casillas gleich fünf Mal nacheinander. Die Rede ist von der Ernennung zum Welttorhüter des Jahres. Auch Peter Schmeichel, Fabien Barthez oder Petr Cech haben es schon in die Liste derer geschafft, die seit 1987 jährlich ausgezeichnet werden.

Reif für den Titel

In diesem Jahr könnte ein neuer Name hinzukommen: Roman Weidenfeller. Die Leser und User dieses Portals haben in den vergangen Tagen eindeutig bewiesen, dass sie dem Schlussmann des BVB zutrauen, diese Auszeichnung zu erhalten. Von 2835 Leuten, die an einer Abstimmung teilgenommen haben, sind 91,64 Prozent der Meinung, dass Weidenfeller reif sei für den Titel des Welttorhüters. Nur 8,36 Prozent sind anderer Meinung.

Weidenfeller ist momentan einer der besten Torhüter weltweit. Aber ist er auch der allerbeste? 42 Gegentore in der abgelaufenen Bundesliga-Saison dürften eher dagegen sprechen. Manuel Neuer beispielsweise musste gerade einmal 18 Treffer hinnehmen. Doch in der wohl besten Bayern-Elf aller Zeiten ist es für Torhüter ein Leichtes zu glänzen und nicht negativ aufzufallen. Das gilt für die Bundesliga, den DFB-Pokal und vor allem die Champions League.
46 Großchancen vereitelt

Und genau hier war es Roman Weidenfeller, der in den vergangenen Monaten besser gehalten hat als alle seine Kollegen. 46 Großchancen hat der 32-Jährige in 13 Spielen vereitelt und damit einen gewichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der BVB bis ins Finale der Königsklasse vorgedrungen ist.
Gegen Ajax Amsterdam und Manchester City sorgte Weidenfeller mit seinen Paraden für einen mehr als soliden Auftakt in die Champions-League-Saison. Und spätestens ab dem Viertelfinale hatten es Jürgen Klopp und Co vor allem ihrem Schlussmann zu verdanken, dass es gegen Malaga und Real Madrid zum Weiterkommen gereicht hat.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen