De Bruyne weiter im Fokus
Allerdings ist Pjanic auch nicht Dortmunds erste Wahl auf dem Transfermarkt. Am allerliebsten hätten sich die Westfalen die Dienste von Kevin de Bruyne gesichert.
Der 21-Jährige stach nahezu als einziger in einer desolaten Bremer Mannschaft heraus, der Belgier kennt die Bundesliga bestens und seine Offensivbilanz ist auch vom Feinsten: zehn Tore und neun Assists.
Doch de Bruyne soll zum FC Chelsea zurückkehren, Trainer Jose Mourinho plant fest mit ihm. "Wir respektieren die Vertragssituation beim FC Chelsea, aber wir bleiben da am Ball", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.
Eriksen kein Thema?
Zumindest weniger Interesse haben die Dortmunder dagegen allem Anschein nach an Christian Eriksen von Ajax Amsterdam. Eine sich anbahnende Verpflichtung des Youngsters dementierte Zorc umgehend. "Das habe ich mit Verwunderung gelesen", kommentierte er.
Zorc ärgert immer noch Götzes Abgang, wie er jetzt in der "Sport Bild" betonte: "Natürlich waren wir über seine Entscheidung, uns zu verlassen, enttäuscht – vor allem über den Zeitpunkt. Das muss man uns auch zugestehen."
Diese Enttäuschung ändert nichts an Zorcs Aufgabenstellung. Hinzu kommt, dass dem Champions-League-Finalisten langsam die Zeit bis zum Saisonstart davon läuft.
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Die Uhr tickt
Sieben Spieler stehen auf der Liste der Abgänge, darunter neben Götze auch Moritz Leitner, Felipe Santana und Leonardo Bittencourt. Als einzigen prominenten Einkauf haben die BVB-Bosse bisher Innenverteidiger Sokratis von Werder Bremen vorzuweisen.
Dabei ist die Kriegskasse des BVB prall gefüllt, dank der Götze-Ablöse von 37 Millionen Euro und den Einnahmen aus der bärenstarken Champions-League-Kampagne hat der Vizemeister rund 100 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung.
Große Ausgaben schrecken ab
Große Ausgaben scheuen die Dortmunder dennoch. Offensivjuwel Bernard von Atletico Mineiro gilt dem Klub dem Vernehmen nach als zu teuer, für seine Ablöse müsste der BVB zirka 20 Millionen Euro investieren.
Der Marktwert von Isco, dem Starspieler des FC Malaga, wird sogar auf 25 Millionen Euro taxiert. Der Spanier ist nach seiner guten EM für Dortmund nahezu unerschwinglich geworden, Manchester City mit Malagas Ex-Coach Manuel Pellegrini scheint da in der Pole Position.
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