Donnerstag, 17. Oktober 2013

Im BVB-Lazarett werden Liegen frei

Als Pierre-Emerick Aubameyang im Testspiel gegen den 1. FC Köln (2:1) begleitet von einem lauten Schmerzensschrei zu Boden ging, schwante den Verantwortlichen bei Borussia Dortmund Böses. Nur nicht noch ein Verletzter! Doch die Blessur des Gabuners stellte sich lediglich als leichte Schienbeinprellung heraus - und auch bei den restlichen Patienten im BVB-Lazarett ist Besserung in Sicht.

Nuri Sahin, Marco Reus, Marcel Schmelzer, Sebastian Kehl, Ilkay Gündogan, Sokratis Papastathopoulos, Jonas Hofmann, Sven Bender und Lukasz Piszczek - die Liste der Verletzten beim Vizemeister aus Dortmund ist lang. Doch zumindest bei einigen besteht Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ins Team.

Schon zum Ligaduell gegen Hannover 96 (Samstag, 15:30 Uhr im Liveticker) könnte Innenverteidiger Sokratis wieder im Kader stehen. Der Grieche spielte beim 1:0-Erfolg seines Nationalteams gegen die Slowakei über die gesamte Spielzeit und durfte sich das 2:0 gegen Liechtenstein entspannt von der Seitenlinie aus anschauen.

Für den BVB könnte es kaum einen besseren Zeitpunkt für ein Comeback des 25-Jährigen geben. Gegen die Niedersachen könnte Sokratis den rotgesperrten Mats Hummels im Abwehrzentrum ersetzen. Hoffnung auf einen Einsatz am Samstag kann sich nach seiner von Trainer Jürgen Klopp scherzhaft diagnostizierten "Ganzkörperprellung" auch Sven Bender machen.

Sahin: "Tun alles, um schnell fit zu werden"

Für das Quartett Sahin, Reus, Schmelzer und Kehl kommt die Partie gegen Hannover noch zu früh. Ein Anriss des Innenbands im linken Sprunggelenk hatte Reus zu einer Absage bei Bundestrainer Joachim Löw gezwungen. Sahin musste wegen eines Teilrisses des Außenbandes im rechten Sprunggelenk kürzertreten - beide begnügten sich zunächst noch mit leichtem Lauftraining. "Wir versuchen alles, um schnell wieder fit zu werden", sagte Sahin. Schmelzer (Muskelfaserriss) und Kehl (Sprunggelenk) setzten ihre Reha-Maßnahmen fort.

Fortschritte im kleineren Maßstab macht auch Dauer-Sorgenkind Gündogan. Zuletzt stand der Nationalspieler im August für die Dortmunder auf dem Platz, danach setzte ihn eine von einem Wirbelgleiten verursachte Entzündung außer Gefecht. Am Montag absolvierte der Mittelfeldspieler wieder ein individuelles Lauftraining.

Für die medizinische Abteilung der Borussia gibt es also weiterhin viel zu tun, doch die positiven Nachrichten nehmen zu.

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