Joachim Löw will nach der Kritik von Jürgen Klopp das Gespräch mit dem Coach von Borussia Dortmund suchen. Klopp hatte dem Bundestrainer einen zu kritischen Umgang mit Spielern des BVB vorgeworfen.
Bundestrainer Joachim Löw strebt eine Klärung mit Dortmunds Trainer Jürgen Klopp an, nachdem es nach der Nichtberücksichtigung des BVB-Innenverteidigers Mats Hummels bei den WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich und die Färöer zu Unstimmigkeiten gekommen war.
"Ich habe zuletzt immer wieder betont, dass Mats Hummels ein sehr guter Innenverteidiger ist, der in unseren Planungen eine wichtige Rolle einnimmt. Das weiß auch Jürgen Klopp", sagte Löw der "Bild"-Zeitung.
Klopp hatte am Samstag einen aus seiner Sicht zu kritischen Umgang des Bundestrainers mit BVB-Spielern und speziell mit Hummels beanstandet. "Ich glaube nicht, dass Jogi Löw ein Problem mit Borussia Dortmund hat", hatte Klopp dem TV-Sender Sky vor dem 6:2-Sieg gegen den HSV gesagt. "Aber es ist auch Tatsache: Wenn Fehler Namen kriegen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass es ein Borussia-Dortmund-Spieler ist", so Klopp.
"Sicher werden wir in den nächsten Wochen eine passende Gelegenheit finden, um uns in Ruhe auszutauschen", sagte Löw nun. Generell müsse ein Trainer aber das Recht haben, "die Dinge anzusprechen, die ihm nicht gefallen", ergänzte Löw: "Nur so können wir uns verbessern."
In den jüngsten WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich (3:0) und die Färöer (3:0) habe er Jérôme Boateng neben Per Mertesacker den Vorzug gegeben, "weil ich der Meinung war, dass er sich aufgrund seiner konstant starken Leistungen in den letzten Monaten beim FC Bayern diese Chance verdient hat". Insgesamt sei ein großer Konkurrenzkampf in der Nationalmannschaft "doch normal und positiv", so Löw.

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