Es scheint sicher, dass Robert Lewandowski ab 2014 bei Bayern München spielt. Das Wechseltheater um Dortmunds Topstürmer findet trotzdem kein Ende. Jetzt werfen die BVB-Bosse Lewandowskis Beratern vor, indiskret mit vertraulichen E-Mails umzugehen.
Streitpunkt: Die Berater behaupten, der BVB habe Lewandowski versprochen, er könne wechseln, wenn bis zum 15. Mai ein Transfer für mindestens 25 Millionen Euro zustande kommt. In einer SMS soll gar von „Arschlochverhalten“ die Rede gewesen sein. BVB-Sportdirektor Zorc und Geschäftsführer Watzke bestreiten die Zusage und weisen daraufhin, dass bis dahin ohnehin kein Angebot der Bayern eingegangen sei.
„Unseriöse Indiskretionen“
Die veröffentlichten Mails und SMS – in einer soll ein BVB-Verantwortlicher Lewandowskis Beratern „Arschlochverhalten“ vorgeworfen haben – sind den BVB-Bossen ein Dorn im Auge. „Diese Indiskretionen sind für mich äußerst unseriös“, sagte Sportdirektor Zorc gegenüber der „Bild-Zeitung“. Der Streit um die Wechselklausel sei zudem kalter Kaffee, die Berichterstattung einseitig und tendenziös.
Auch Watzke findet es unnötig, dass dieses Thema jetzt wieder so prominent aufgewärmt wird. „Wir werden uns dazu nicht weiter äußern“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Das ist Senf nach der Mahlzeit.“
Götze freut sich auf Lewandowski
Wenigstens einer findet derzeit etwas Positives am Lewandowski-Transfertheater :Mario Götze. Der Neu-Bayer sagt über den möglichen Neuzugang: „Falls er zu uns kommen sollte, freue ich mich. Ich habe mich mit Robbie schon beim BVB sehr gut verstanden. Er ist ein außergewöhnlicher Stürmer.“

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