In der letzten Partie des 4. Bundesliga-Spieltags empfängt Eintracht Frankfurt jetzt Borussia Dortmund. Schon mit einem Remis wäre der BVB wieder Spitzenreiter. Ob das gelingt, erfahren Sie hier live.
Borussia Dortmund bangt um den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. In einem bisher spektakulären Duell verspielte der Vize-Meister bei Eintracht Frankfurt eine frühe Führung, zur Halbzeitpause steht es trotz einer Fülle von Gelegenheiten somit nur 1:1. Neuzugang Henrich Mchitarjan (10.) brachte den BVB mit seinem ersten Bundesliga-Tor in Führung, den Ausgleich erzielte Vaclav Kadlec (36.) ebenfalls mit seinem Premierentreffer. Ein Unentschieden würde Dortmund ausreichen, um Bayern München vom ersten Platz zu verdrängen.
BVB-Trainer Jürgen Klopp verzichtete angesichts des erfolgreichsten Saisonstarts unter seiner Leitung auf große Experimente und nahm nur eine Änderung in seiner Startelf vor: Für Kapitän Sebastian Kehl spielte Sven Bender im defensiven Mittelfeld. Auf der Gegenseite rotierte Veh, der auf mehrere angeschlagene Akteure verzichten musste, ordentlich durch. Gleich fünf Veränderungen im Vergleich zum Einzug in die Europa-League-Gruppenphase am Donnerstag sollten für die Überraschung sorgen.
Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena starteten beide Mannschaften furios. Nach vier Minuten scheiterte Takashi Inui freistehend an BVB-Keeper Roman Weidenfeller, Sekunden später reagierte Eintracht-Torwart Kevin Trapp ähnlich glänzend gegen Jakub Blaszczykowski (5.). Fünf Minuten später machte es Mchitarjan besser und vollendete eine Vorlage des Polen.
Die Gastgeber ließen sich von dem frühen Rückstand jedoch kaum beeindrucken und spielten weiter munter mit. Kadlec vertändelte gegen Weidenfeller (13.), ehe auf der Gegenseite Robert Lewandowski am herausgeeilten Trapp scheiterte (14.). Nach 20 Minuten war es wieder Weidenfeller, der die BVB-Führung gegen Kadlec und Stefan Aigner rettete. In der Folge hatte der BVB zahlreiche Möglichkeiten, Nuri Sahin (28.), Marco Reus (29.) und Mchitarjan (30.) scheiterten zunächst aber entweder im letzten Moment an der Eintracht-Abwehr oder an sich selbst. Das wurde durch den Frankfurter Neuzugang Kadlec wenig später bestraft.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen