Borussia Dortmund lässt sich auf dem Transfermarkt Zeit. Zehn Tage vor Abfahrt ins Trainingslager ist der Kader weiter unvollständig. Nur Verteidiger Sokratis steht bereits als Neuzugang fest. Die Ungeduld unter den Anhängern wächst. Doch die Verantwortlichen um Manager Michael Zorc und Trainer Jürgen Klopp bewahren die Ruhe.´
Der Transfer des hochtalentierten ______ (hier Name eines Spielers ihrer Wahl einsetzen) zu Borussia Dortmund ist so gut wie perfekt!
Dieser eine Satz fasst die Medienaktivitäten rund um die Borussia in den vergangenen vier Wochen wie kein anderer zusammen. So gut wie jeder überdurchschnittliche Offensivspieler Europas wurde bereits zum "Götze-Nachfolger" gemacht, einige sogar am Dortmunder Knappschaftskrankenhaus zum Medizincheck gesehen.
Eriksen, Özil, Kagawa, Isco, Boateng, Belhanda. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Das Lewandowski-Theater trug und trägt seinen Teil zur allgemeinen Unruhe rund um den enttrohnten Meister bei.
Bosse halten sich zurück
In Fan-Foren machen sich desillusionierte Anhänger Luft, malen die Zukunft schwarz. Andere beruhigen, verweisen auf das Kalenderdatum. Erst in zehn Tagen träfe sich der BVB-Tross zur Abfahrt ins erste, kurze Trainingslager nach Kirchberg. Nur die Ruhe!
Und die Verantwortlichen? Michael Zorc, Jürgen Klopp und Hans-Joachim Watzke halten sich zurück. Hier und da wird ein zu heiß köchelndes Gerücht halbherzig dementiert. So war es bei Eriksen, als der vor gut einer Woche in der Presse schon als "Dänen-Götze" abgefeiert wurde. Ganz vom Tisch wurde aber auch diese Personalie nicht gewischt, so verfährt man nicht.
Zorc und Co. wollen sich nicht einengen lassen. Sie legen Wert auf Beinfreiheit bei ihrer wilden Fahrt über Europas Großmarkt. Keine Denkverbote und die dicke Kohle in der Tasche. Das zählt.
Zorc verspricht "gleiches Niveau"
Mit forschen Ankündigungen haben sie sich ohnehin eine hohe Messlatte gelegt. Die Fans erwarten Superstars, nicht mehr und nicht weniger.
Nicht zuletzt seit Geschäftsführer Watzke mitteilen ließ, die Bundesliga werde sich über das Ausmaß der Dortmunder Investitionen noch wundern.
Michael Zorc sagte nur Minuten nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegenüber eurosport.yahoo.de: "Das ist nicht das Ende dieser Mannschaft! Wir werden natürlich im kommenden Jahr wieder mindestens das gleiche Niveau erreichen."
Das soll Zuversicht vermitteln.
Kampf um Isco, dann geht's weiter
Dennoch läuft nicht alles nach Plan. Der angestrebte Transfer von Kevin de Bruyne wackelt mehr als bedenklich. Die Chancen auf den Belgier sinken von Tag zu Tag.
Davon abgesehen gilt derzeit ohnehin einem Spanier die volle Aufmerksamkeit. Entgegen der allgemeinen Berichterstattung ist der Wechsel von Isco zu Real Madrid noch nicht unter Dach und Fach. Der Spieler ist - gerade auf Grund des intensivierten Werbens aus Dortmund - noch unentschieden.

hollt euch ein fach messi ode ronaldo
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