Während Bayern sich im Pep-Glanz sonnt, wartet der BVB weiter auf seine Hoffnungsträger. Gündogan bleibt bei SPORT1 gelassen.
München - Ilkay Gündogan könnte sich eigentlich langsam Sorgen machen.
Die Zeit scheint seinem Klub, der Borussia aus Dortmund schließlich langsam davonzulaufen.
Während die Münchener die lang erwartete Ankunft von Pep Guardiola hinter sich haben und sich im Glanz des neuen Star-Trainers sonnen, wartet der BVB weiter auf seine neuen Hoffnungsträger.
Doch sein Mittelfeldstratege scheint sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, dass von der Transfer-Offensive, die Dortmund eigentlich starten wollte, weiterhin keine Spur zu sehen ist.
Gündogan: "Ich bin überzeugt"
"Ich bin überzeugt, dass wir noch mehrere Spieler verpflichten werden", hält Gündogan im Gespräch mit SPORT1 fest: "Darauf können wir uns alle verlassen."
Er vertraue darauf, "dass die sportliche Leitung erfahren genug ist, um das Team noch optimal zu verstärken".
Mehr als Vertrauen kann Gündogan im Moment nicht: Konkrete Ergebnisse gibt es bei der Suche nach Verstärkungen bislang kaum, nur täglich neue Namen, die gehandelt werden.
Corona: Der neueste neue Götze
Der neueste: Jesus Manuel Corona, 20 Jahre alt und Außenstürmer bei CF Monterrey. Laut "Bild" soll er der neueste neue Mario Götze sein.
Stand heute ist aber weiterhin Sokratis, der von Werder Bremen kommt, der einzige Neuling im Team von Trainer Jürgen Klopp.
Statt Offensivmann Götze wird der 25-jährige Grieche beim BVB aber eher den polnischen Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek ersetzen, der nach einer Hüft-Operation mehrere Monate fehlen wird.
Zerschlagene Alternativen
Bereit für weitere kostspielige Neuverpflichtungen sind die Borussen zwar durchaus, in der Lage dazu offensichtlich bislang aber nicht.
Da konnten auch die Einnahmen von allein über 100 Millionen Euro aus Champions League und Götze-Transfer nicht helfen.
So zieht es den als möglichen Götze-Nachfolger gedachten spanischen Jungstar Isco wohl zu Real Madrid, die brasilianische Alternative Bernard zum FC Porto - trotz Dortmunder Offerten im zweistelligen Millionenbereich (DIASHOW: Bundesliga-Transfermarkt).
Auch der von diversen Medien zwischenzeitlich schon als fix vermeldete Wechsel des Dänen Christian Eriksen von Ajax Amsterdam zum BVB scheint zu platzen.

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