Dienstag, 25. Juni 2013

Borussia Dortmund sucht den Superstar

Vor dem Trainingsstart
Dortmund (RPO). Wenige Tage vor dem Trainingsauftakt warten die Fans von Borussia Dortmund weiterhin auf die versprochenen spektakulären Verstärkungen. Besonders problematisch stellt sich offenbar die Suche nach einem Ersatz für Mario Götze dar.

Kampfansagen, große Versprechungen, viele Spekulationen – aber noch keine Erfolgsmeldung: Acht Tage vor dem Trainingsauftakt sucht Vizemeister Borussia Dortmund noch immer seinen Superstar. Fest steht bisher nur der Verbleib von Torjäger Robert Lewandowski und als bisher einziger Zugang der Grieche Sokratis. Ein Ersatz für den für 37 Millionen Euro zum Erzrivalen Bayern München abgewanderten Mario Götze ist hingegen noch immer nicht gefunden.

Bislang müssen sich die Borussen an ihren vollmundigen Ankündigungen messen lassen. "Mario Götze ist sicherlich ein Verlust, aber wir werden diesen ausgleichen. Die Bundesliga wird sich wundern, in welcher Höhe wir bereit und in der Lage sind, Investitionen zu tätigen – ohne Schulden aufzunehmen. Und das auch im Hinblick darauf, den Zweikampf an der Spitze so spannend wie möglich zu gestalten", sagte Reinhard Rauball, in Personalunion BVB- und Ligapräsident.

Wohin mit den Millionen-Einnahmen?
Doch während die Bayern immerhin Götze und am Montag mit großem Brimborium Star-Trainer Pep Guardiola präsentieren konnten, scheint der BVB auf der Stelle zu treten. Die ambitionierten Pläne, den Kader angesichts der Einnahmen von allein über 100 Millionen Euro aus Champions League (70 Millionen Euro) und Götze-Transfer für eine erfolgreiche Zukunft in der Königsklasse in Spitze und Breite zu verstärken, gestalten sich offenbar schwerer als geglaubt.

In diesen Tagen muss der Champions-League-Finalist feststellen, dass mit dem sportlichen Erfolg auch die Ansprüche, die Preise und die Zahl der Mitbewerber für die Wunschspieler steigen. Malagas Isco oder Kevin der Bruyne (FC Chelsea) würden ideal ins Anforderungsprofil für die Götze-Position passen. Den 21 Jahre alten Isco wird es wohl zu Real Madrid ziehen, de Bruyne muss nach jüngsten Äußerungen von Chelseas Trainer Jose Mourinho bei den Blues bleiben. Die Akte Christian Eriksen (Ajax Amsterdam) wurde bereits geschlossen, und der zuletzt ins Spiel gebrachte Miralem Pjanic (AS Rom) steht nach "kicker"-Informationen nicht einmal auf den BVB-Liste.

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